Welt- und Baumeister am Arlberg

Manfred Stohl ist regierender Rallye-Weltmeister - sein Hobby: Skifahren. Michaela Dorfmeister ist regierende Weltmeisterin im Abfahrtslauf - Ihr Hobby: schnelle Autos. Gerhard Trenker ist Baumeister - sein Geheimplan: mit Stohl zur WM - als "Daumendrücker" für Dorfmeister!

Gerhard Trenker ist ein vielseitiger Mensch, Tagsüber baut er Ziegelmassivhäuser weshalb Wöllersdorf und Umgebung angeblich bald in „Trenker City“ umgetauft werden sollen-, während der (kurzen) Nächte schmiedet er zumeist Pläne, wie er seine Hobby (Ski- und Motorsport) und seine Firma möglichst sinnvoll miteinander verbinden kann. Und dabei kommt der Bauunternehmer auf die unglaublichsten Idee, die dann auch tatsächlich umgesetzt werden.

So geschehen im Dezember letzten Jahres:“ Jetzt unterstütze ich seit vielen Jahren Michaela Dorfmeister. Und jedesmal, wenn ich persönlich zu einem Rennen gefahren bin, hat die Michi auch gewonnen.“ Somit stand also fest, dass er auch bei der WM in St. Anton nicht fehlen durfte. Damit „seine“ Michi aber auch wirklich gewinnen würde, nahm er sich eine „Verstärkung“ mit an Bord: MANFRED STOHL, unser frisch gebackener Rallye Weltmeister – übrigens der erste Österreicher in der Geschichte des Motorsports, dem dieser Titel zuteil wurde – wurde auserkoren, um das „Welt- und Baumeistertreffen“ in St. Anton noch ein klein wenig aufzuwerten. Trotz einiger terminlicher Schwierigkeiten-so musste Rallye-Haudegen Rudi Stohl kurzerhand das OMV-Winter-drive-Training in Schladming von seinem Sohn übernehmen- saßen Trenker und Stohl dann tatsächlich pünktlich auf der VIP-Tribüne, als Michi Dorfmeister ihren weltmeisterlichen Lauf auf die WM-Piste zauberte! Knapp eine Stunde später ließ Gerhard Trenker dann im Österreicher Haus die Sekt Korken knallen! Und während sich als erste Gratulanten Rainer Schönfelder, Stefan Eberharter und ATW-Mann Christian Mertl einstellten, waren Dorfmeister und Stohl schon ins Gespräch vertieft. Michi holte sich ein paar Tipps, wo sie mit Ihrer Dodge Viper noch schneller ums Eck driften könnte, Manfred informierte sich vor allem über die Verbesserung seiner aerodynamischen Abfahrtshocke. Und Gerhard Trenker strahlte übers ganze Gesicht: Sein Plan, das „welt- und Baumeistertreffen“ am Arlberg, war Wirklichkeit geworden!